JSG Sennestadt/Senne mit überzeugendem Auftritt gegen Eintracht II

(sm) Die JSG Sennestadt/Senne hat sich für die unnötige Hinspielpleite revanchiert und die Reserve von TuS Eintracht mit 5:1 (1:0) besiegt.

 

Im ersten Durchgang taten sich die Jungs des Trainer-Duos Hosgit/Potiris noch schwer und vergaben zu leichtfertig beste Gelegenheiten. Erst Mitte des ersten Durchganges verlängerte Lukas Hentschel einen Freistoß zum 1:0 in die Maschen des Gästetores.

Im zweiten Durchgang brauchten die Fusionierten wieder eine Zeit, um die Schwachstellen der Gäste offenzulegen, ab er 60. fielen die Tore dann jedoch wie am Fließband. Felix Witt besorgte in der 60. das 2:0, wieder Lukas Hentschel und kurz darauf Leon Wartanian machten mit dem 3 und 4:0 alles klar. Lukas Hentschel traf kurz darauf zum 5:0 und erzielte seinen dritten Treffer.

Nach einer hektischen Szene fünf Minuten vor Schluss schickte der Unparteiische einen Gästeakteur frühzeitig zum Duschen, in der Folge gelang den Gästen noch der Ehrentreffer zum 5:1.

 

Man of the Match: Lukas Hentschel

JSG Sennestadt/Senne siegt nach 45 Minuten mit 7:0!

(sm) Die A-Jugendspielgemeinschaft Sennestadt/Senne bekam die drei Punkte am vergangenen Sonntag nach nur einer Halbzeit zugesprochen. Durch Tore von Felix Witt, Dennis Bedford (2x), Umut Yamaci (2x), Robin Stricker und Malte Armonier führte das Team aus dem Bielefelder Süden bereits mit 7:0 auf dem Brackweder Gleisdreieck.

Die Gastgeber, die zuletzt zwei Mal hintereinander mehr als deutlich unter die Räder geraten waren, entschieden sich dafür, nach 45 Minuten in der Kabine zu bleiben und nicht mehr anzutreten.

Somit durfte sich das fusionierte Team des TuS 08 Senne I und der Sportfreunde Sennestadt über den zweiten Dreier im dritten Meisterschaftsspiel freuen.

Sennestadt/Senne mit hochverdientem 4:1 Sieg - Ole Gruner verabschiedet sich mit sehenswertem Freistoßtor nach Übersee

(sm) Die mit einer unglücklichen Niederlage beim VfL Oldentrup in die Saison gestartete Jugendspielgemeinschaft Sennestadt/Senne hat im zweiten Saisonspiel auf dem schönen Rasenplatz an der Travestraße deutlich mit 4:1 gewonnen.

Von Beginn an waren die Südbielefelder das bessere Team mit mehr Spielanteilen, mussten aber dennoch nach einigen Deckungsfehlern in der Abwehr und einer verunglückten Kopfballabwehr nach Flanke von links in einen 0:1 Rückstand einwilligen.

Davon ließ sich das Bouaid/Hosgit Team jedoch nicht entmutigen, ein Strafstoß nach klarem Foul an Ole Gruner im Sechzehner wurde den Fusionierten allerdings verweigert.

Nachdem der zukünftig Australienreisende einen ersten Freistoß in Tornähe noch verzogen hatte, machte er es kurz darauf besser und schlenzte das Leder unhaltbar zum 1:1 in den rechten Torwinkel. Danach spielten die JSGler wie entfesselt auf und kamen kurz darauf durch ein jeweils perfektes Anspiel auf Umut Yamaci zum 2 und 3:1.

Nach der Pause erhöhte die Spielgemeinschaft noch Mitte der zweiten Halbzeit auf 4:1 durch Jan-Hendrik Murach und durfte danach den ersten Saisonsieg bejubeln.

A-Jugend schlägt sich erneut selbst

(nt) In einem Spiel, in dem der Gastgeber eine wahre Torchance hatte und ansonsten mit langen Bällen agierte, konnte sich die Senner Elf nicht vollständig von der desaströsen ersten Hälfte erholen und scheiterte in der zweiten Halbzeit an der eigenen Ineffizienz.

Die Berichte der A-Jugend scheinen dem Leser mittlerweile wahrscheinlich schon wie ein Muster, in dem einfach nur das Ergebnis und der Kontrahent ausgetauscht werden. Aber leider ist es tatsächlich so, dass wir A-Jugendlichen ständig die gleichen Fehler machen und dadurch Punkte liegen lassen.

 

Aber starten wir mit dem Beginn des Spiels. Vor Anpfiff stellte sich heraus, dass unter den Schildesche-Akteuren ein paar „Homies“ einiger Senner Spieler waren. Mir persönlich ging bei dem Anblick der freundschaftlichen Begrüßung nur eines durch den Kopf: „Entweder das motiviert uns und wir spielen richtig gut oder das genaue Gegenteil ist der Fall und wir spielen richtig sche**e.“ Letzteres war in der ersten Halbzeit definitiv der Fall. Die Senner waren permanent zu spät am Gegenspieler und liefen somit oft hinterher. Dass wir uns mit lang geschlagenen Bällen in der Regel schwer tun, kam auch gestern wieder zum Vorschein. Darüber hinaus ging das zentrale Duell erneut klar an den Gegner, wodurch die Senner gerade im Spiel nach vorne kaum Entlastung schaffen konnten.

 

In der 38. Minute hatte der Gastgeber dann plötzlich einen Geistesblitz und erkannte, dass man das Leder auch flach spielen kann. Aus einer zugegebenermaßen sehr schönen Kombination entstand das zu diesem Zeitpunkt überfällige 1:0 für den Gastgeber, mit dem es dann auch in die Halbzeitpause ging.

 

Nach der Halbzeit kamen die Senner dann immer besser ins Spiel und konnten ihre spielerische Klasse häufig zum Vorschein bringen. Coach Marquez stellte nun auch auf etwas schnellere Flügel und ballsicherere Optionen im zentralen Mittelfeld um, was der Viererkette des Gastgebers vor viele Probleme stellte. Aus dem nun konstanten Druck der Senner entstand in der 72. Minute der verdiente Ausgleich und es schien mehr drin zu sein für die Gäste. Dennoch holte ein alter Feind der A-Jugend wieder zum Knockout aus. Ein von der Mittellinie geschossener Freistoß düpierte die gesamte Mannschaft inklusive Torhüter und landete direkt im Netz. Der Spielverlauf war nun komplett auf den Kopf gestellt und die Senner standen wieder mit dem Rücken zur Wand.

 

Die letzten zehn Spielminuten lang rannten die Senner gegen die Schildescher Verteidigung an, waren dann aber in manchen Situationen zu eigensinnig oder zu ungenau, um einen weiteren Ausgleich zu erzielen.

 

Als nächstes wartet die Mannschaft vom TuS Eintracht darauf den Hintern versohlt zu bekommen, aber bis dahin hat die Senner Truppe noch viel Arbeit in der kommenden Trainingswoche vor sich.


Enttäuschende A-Jugend verschenkt Sieg in der Windflöte

(nt) Die derzeitige Saison ist bisher alles andere als rosig für den Senner Nachwuchs gelaufen, doch nach den ansprechenden Leistungen der letzten Spiele schien man sich ein wenig rehabilitiert zu haben.

„Aus großem Bizeps entsteht große Verantwortung“. Mit diesen Worten hat ein deutscher Hip/Hop Künstler sein Lebensmotto beschrieben. Was hat das mit Fußball zu tun? Ganz einfach: Die letzten Spiele - und auch die letzten Jahre – zeigen, dass die derzeitigen A-Jugendlichen wirklich wissen, was mit dem Leder anzufangen ist. Unter Trainer Esteban Marquez sammelte der Jahrgang 97/98 bereits ab der D-Jugend viele sehr positive Saisonverläufe.

 

Genug der Lobpreisungen und zurück zur Realität. Die Jungs können tollen Fußball spielen, rufen es aber einfach zu selten ab und das gestrige Spiel (Dienstag 12.04.16) war symptomatisch für den Saisonverlauf. Nach eher mäßiger Motivation während des Aufwärmens kamen die Senner kaum ins Spiel und ließen sich das eine oder andere Mal vom Gast aus Ubbedissen überlaufen. Gerade die vom Trainer angeprangerten langen Bälle zeigten immer wieder Wirkung und sorgten für gefährliche Situationen.

 

Nachdem die erste Viertelstunde komplett verschlafen wurde, spielten die Senner zum ersten Mal eine Situation sauber zu Ende und waren direkt erfolgreich. Das 1:0 stellte den Spielverlauf total auf den Kopf und weckte die Senner Akteure ein wenig auf. Es war nun mehr Feuer in der Partie, da die Gäste sich nicht wirklich beeindruckt zeigten. Die Ubbedissener konnten durch einen schön ausgeführten indirekten Freistoß die Partie wieder ausgleichen. Bis zur Halbzeit war das Spiel dann vor allem durch Zweikämpfe im Mittelfeld, lange Bälle der Gäste und technische Fehler der Senner geprägt, da die Senner sich stark an das Niveau des Gegners anpassten und somit kaum Ballbesitz verzeichnen konnten. Durch diese Faktoren fand der Gastgeber kaum noch Zugriff auf das Spiel.

 

Mit einem angemessenen 1:1 Halbzeitstand ging es in die Kabine.

 

Nach Wiederanpfiff änderte sich wenig an der Spielweise beider Mannschaften, wodurch sich ein sehr zäher Kick entwickelte. Die Senner waren etwas aktiver, scheiterten aber häufig an den Innenverteidigern des Gastes, die sich immer wieder auf die „Hail Mary“-Methode beriefen und jeden in ihre Richtung kommenden Ball einfach blind nach vorne schlugen.

 

In der 60. Minute gingen die Senner durch einen Fernschuss erneut in Führung und schienen nun endlich den Fuß auf dem Gas halten zu können. Doch es waren erneut die Standardsituationen, die den Sennern das Genick brachen. In der 73. und 89. Minute waren die Gäste nach einem Freistoß per Kopf erfolgreich. Das letzte Anrennen der Senner scheiterte am nun sehr tief stehenden Gast, die den 2:3 Endstand halten konnten.

 

Nun zurück zum Anfangszitat: Mittlerweile dürfte jedem Leser aufgefallen sein, dass der Bizeps für das zweifelsfrei Vorhandene Talent der Truppe steht. Um erfolgreich zu sein braucht man jedoch den ganzen Körper und man muss leider sagen, dass uns am gestrigen Spieltag vor allem der Kopf gefehlt hat. Auch wenn die Saison nicht mehr lang ist, müssen wir Spieler die Verantwortung annehmen und uns in den letzten Spielen den Allerwertesten aufreißen. Am kommenden Sonntag (17.04.16) geht es gegen den Tabellenfünften aus Schildesche weiter.


Unnötige Spannung in Halle - A-Jugend mit Auswärtserfolg

(nt) Die Senner Elf hatte den Gastgeber über weite Strecken des Spiels im Griff, machte sich das Leben aber immer wieder selbst schwer. Auch in diesem Spiel kamen die beiden größten Schwächen der Truppe wieder zum Vorschein und sorgten für überflüssige Aufregung in der Schlussphase.

Erstaunlicherweise, aber auch so geplant, da sich die Spieler mit Trainingsrückstand zu beweisen hatten, ohne B-jugendliche Unterstützung brach man am frühen Morgen nach Halle auf. Coach Marquez hatte den Treffpunkt extra etwas früher gewählt, um die Jungs vor dem Spiel in der Kabine noch einmal richtig einzustimmen. Er richtete sich mit einigen Worten direkt an einzelne Spieler und zeigte der Mannschaft somit auf, dass die Bringschuld nun bei den Akteuren liegt. Als der Trainer die Kabine verlassen hatte, ergriff auch ein Spieler das Wort, um den Jungs einen weiteren motivierenden Input zu geben.

 

Die Maßnahmen schienen gefruchtet zu haben, denn sie Senner Startelf fand gut ins Spiel und war gerade in der Anfangsphase das stärkere Team. Die Haller Viererkette war mit den Senner Offensivkräften sichtlich überfordert und sorgte für einige Fehler im eigenen Spielaufbau. Nun bin ich aber leider auch schon bei der ersten großen Schwäche der Senner angelangt: Die Chancenverwertung. Über schnelles Umschalten und Haller Fehler kamen die Senner oft gefährlich vor das Gastgebertor, waren aber einfach zu ineffizient. Allein in den ersten 15 Minuten ereigneten sich mehrere lukrative Szenen in und um den Haller Strafraum, von denen keine sauber zu Ende gespielt wurde. Mal kam der letzte Pass zu ungenau, mal waren wir einen Schritt zu spät und mal fehlte die Konzentration im Abschluss.

 

In der 25. Minute war es dann endlich soweit und die Senner kamen nach einer ansehnlichen Kombination frei vor dem Haller Tor zum Abschluss. Leider ließ nach der 0:1 Führung die Konzentration bei den Gästen stark nach, wodurch der SC Halle immer besser ins Spiel fand. Gerade das Zentrale Duell glitt uns immer mehr aus der Händen. Wo vorher noch die entscheidenden Zweikämpfe gesucht und gewonnen wurden, schlichen sich häufig Fehler ein, die von den Haller Akteuren häufig in gute Chancen verwandelt wurden. Wir Senner hatten Glück, dass unser Torhüter zwei Mal starke Reflexe auf der Linie zeigte und den Gastgebern den Ausgleichstreffer verwehrte.

 

Mit einer dünnen 0:1 Führung ging es also in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit startete wie die Erste mit viel Druck der Senner. Ein dadurch provozierter Fehler des äußerst Ballunsicheren Innenverteidigers wurde über zwei Stationen vor das Haller Tor gespielt und anschließend sicher eingenetzt. Dieses Mal ließen die Senner nicht nach, sondern waren bemüht den Sack zu zumachen. Wieder stand man sich selbst im Weg und konnte mehrere Bälle aus kürzester Entfernung nicht im Tor unterbringen.

 

Der Gastgeber, der sich nun immer mehr auf Theatralik verließ, fand durch einige gute Einzelaktionen zurück ins Spiel und konnte die zweite große Senner Schwäche zum Anschlusstreffer ausnutzen. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld ging kein Senner konsequent zum Ball, wodurch der abgefälschte Ball im Tor landete.

 

Von dieser Situation unbeeindruckt spielten die Senner weiter munter nach vorne und konnten zehn Minuten nach dem Anschlusstreffer wieder auf eine zwei-Tore-Führung erhöhen. Es folgten einige strittige Szenen im Haller Strafraum, die beide vom Schiedsrichter als nicht strafstoßwürdig gewertet wurden und für die Senner Akteure schwere folgen hatten. Der erste im Strafraum per Foul zu Fall gebrachte Spieler erhielt eine gelbe Karte für eine angebliche Schwalbe. Fünf Minuten später verweist der Schiedsrichter einen Senner des Feldes, weil dieser sich (zurecht) aufregt, aber sich einfach nicht im Zaum halten kann.

 

Die letzten Minuten werden von den Sennern also in Unterzahl gespielt und waren an überflüssiger Spannung kaum zu überbieten. Nach einem weiteren Freistoß der Gastgeber wird der Ball erneut nicht konsequent geklärt und von einem Haller Akteur aus zwei Metern Entfernung im Tor untergebracht.

 

Auch die Senner konnten in den letzten Minuten noch einmal Akzente setzen, kurz vor dem Tor versagten dem Senner Stürmer aber die Nerven und die letzte Chance auf die Vorentscheidung blieb ungenutzt.

 

So zitterte sich die Senner Truppe zu einem letztendlich verdienten Sieg, der aber auch im einiges einfacher zu haben gewesen wäre.

 

Morgen (Dienstag 12.04.16) geht es für die Truppe auch direkt weiter. Um 18.30 empfängt man den SV Ubbedissen voraussichtlich in der heimischen bpi-Arena.

 

Die Senner Torschützen waren: 

  • 0:1 Oguzhan Ugurlu
  • 0:2 Marcel Schmidt
  • 1:3 Simon Czernia  

 


A-Jugend geht neue Wege - Personal-Training im "Gym"

(em) Nachdem 2 Testpiele dem Wetter zum Opfer gefallen sind und man nur einmal gegen Isselhorst(4:2-Sieg) sowie 2-mal intern testen konnte (5:1-Sieg gegen die Zwote, 8:1-Sieg gegen die B-Jugend) galt es für das Trainertandem Marquez/Zanghi neue Reize zu setzen!

Im neueröffneten "The Gym" an der Artur Ladebeck Straße schwitzten die Jungs letzten Freitag in 2 Einheiten um die Wette.

 

Das von Inhaber Marko Müller, der unsere Einheiten auch selbst leitete, zum Jahresstart neu eröffnete Studio hat sich "das Ziel gesetzt, ein abwechslungsreiches und vielschichtiges Training für jedes Alter, Gewicht und Fitness-Level anzubieten", erzählt der Geschäftsführer. Der Schwerpunkt liegt im funktionellen Bereich(u.a. Elemente von Freeletics, Cross Fit und Calisthenics) weswegen die Trainer auch sofort den Kontakt suchten.

 

Chefcoach Marquez: "Stumpf Gewichte heben und in die Pedale treten kann jeder, wir wollten mit den Jungs neue Schwerpunkte setzen, was neues kennenlernen. Die Planung lief schnell und unkompliziert, können wir nur dankend und herzlich weiterempfehlen."

 

Nach den 2 Einheiten schlossen sowohl Trainer als auch Spieler und Personal-Trainer ein durchweg positives Fazit! "Die Jungs haben super durchgezogen und waren schwer begeistert, was man mit dem Körpergewicht und wenig Hilfsmaterialien alles machen kann. Wir kommen wieder, keine Frage!"

 

Die Rückrunde kann nach einer erfolgreichen Hallensaison(3 von 3 Turniersiegen) und diesem krönenden Abschluss der Vorbereitung kommen - wir sind bereit!

 

Los geht's Sonntag in Amshausen!


Eine verkorkste Hinserie geht zu Ende - Waldbadbuben siegen 5:0 gegen Werther

Das heutige Bild spiegelt eigentlich direkt den kompletten Hinrundenverlauf unserer U19 wieder – eine Ansammlung voller Missverständnisse, ein Rückblick voller Pleiten, Pech und Pannen – und mit der leichten Hoffnung, dass das neue Jahr anders und besser wird.

Der Tag begann für das Trainerteam bereits um 9.00 Uhr mit dem angedachten Abkreiden des Sportplatz Windflöte. Leider war der Zugang zur Sportanlage noch verschlossen, so dass man 20 Minuten im Auto ausharren durfte, bis man endlich das erdachte umsetzen durfte. Das ganz nebenbei an der Hauptsportanlage Am Waldbad der Schlüssel für die Garage nicht am angedachten Platz war und man somit auch das Thema Spielbälle improvisieren musste, sei da nur eine Randnotiz.

Nachdem auch der rote Rasen auf Vordermann gebracht wurde, sollte man ja auch noch Fußball spielen. Den ersten Rückschlag gab es bereits um 7:35 Uhr, ein Spieler meldete sich ab für heute, Begründung: Migräne. Das zum angedachten Treffpunkt um 9:45 Uhr ein Spieler mit 20 Minuten Verspätung erscheint und ein weiterer Spieler von seiner Mutter die Fußballschuhe zum Sportplatz gebracht wurden(Ah ja....vergessen....sorry Coach), gehört mittlerweile ja schon zum Alltag und guten Ton. Schon amüsant, diese Jugend! :D

Fußball wurde dann übrigens auch noch gespielt. Es spielte der Letzte gegen den Vorletzten und das sah man auch, in jeder Faser der ersten Hälfte. Dem Schreiberling kam es persönlich so vor, als wäre er in die Zeit zurückversetzt worden, so 1994 rum, damals gab es noch das Sendeformat Ran, auf Sat.1, wo sogar Live Spiele übertragen wurden – Leo Kirch sei Dank. Heute lief dann Bayer 05 Uerdingen gegen Dynamo Dresden...eine wahre Schlacht langer Bälle und reines Gepöhle, dass einem das Bolzplatz-Herz aufgeht.

Zwischendurch ließen unsere jungen Wilden dann doch tatsächlich spielerische Klasse aufblitzen und erspielten sich insgesamt 5 Großchancen, wozu 3 nach sehenswerten Kombinationen zu Toren umgemünzt wurden. Das waren auch die einzigen positiven Erkenntnisse der ersten Hälfte: Die Chancenverwertung und das Ergebnis. Der Rest war eher Krampf, statt Kampf.Zur Halbzeit war die Messe eigentlich auch schon gelesen. Während in Halbzeit 2 das Spielniveau von Grottenkick in den Bereich „Teilweise wollten wir, aber konnten es nicht besser“ wanderte, rutschte die Chancenverwertung vom Nahezu perfekt in den Bereich grausame und ungerechte Bestrafung ab. Zweimal blitzte die individuelle Klasse, die einige in der Mannschaft haben, wirklich auf, so dass man am Ende ein 5:0 null verzeichnen konnte. Ende im Gelände – Die Hinrunde ist Gott sei Dank um!

Mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, steht man heute genau da, wo man nach der Hinrunde auch hingehört. Es bewahrheitet sich wieder einmal: „Egal, wie viel Talent du auch hast, ohne harte Arbeit bleibst du talentiert und wirst nicht erfolgreich!“

Die Hinrunde war schwer und nervig, Spielausfälle, Mannschaftsrückzüge, Abgänge, Verletzungen, andere Prioritäten....man könnte die Liste noch endlos weiterführen aber lamentieren bringt eh nichts. Gerade die letzten Trainingswochen geben uns aber die Hoffnung, dass im neuen Jahr, mit neuer Energie, neuem Willen und viel mehr Elan der Bock endlich umgestoßen werden kann und wir die Rückrunde so gestalten, dass wir alle zufrieden zurückschauen können.

In diesem Sinne allen Fans, Freunden und Gönnern der U19 ein frohes Fest und besinnliche Feiertage, wir sehen uns im neuen Jahr, angriffslustig und mit viel Hunger! ;)


Waldbadbuben verlieren 2:4 gegen Eintracht

(sm) Nach dem zuletzt deutlichen Erfolg gegen den VfL Schildesche mussten die Waldbadbuben erneut in eine empfindliche Niederlage einwilligen. Gegen den in der vergangenen Saison auf der Zielgeraden im Aufstiegskampf gescheiterten Gast von der Königsbrügge lagen die Senner zur Pause mit 0:2 im Hintertreffen, ehe man den zweiten Durchgang nach Toren ausgeglichen gestalten konnte. Das heutige Geburtstagskind, Esteban Marquez, konnte sich daher am Ende über keine Punkte zu seinem Ehrentage freuen. Die Senner Anschlusstreffer steuerten Simon Czernia und Silas Meschut bei.



A-Junioren: Waldbadbuben beenden Negativserie gegen VfL Schildesche

(sm) Die an diesem Wochenende von Massimo Zanghi gecoachten (Esteban Marquez fehlte beruflich bedingt) Waldbadbuben haben endlich den ersten Pflichtspielsieg der laufenden Saison errungen und den VfL Schildesche mit 5:1 besiegt.

Massimo Zanghi attestierte seiner Mannschaft eine hervorragende kämpferische Leistung, die ohne weiteres eine höhere Halbzeitführung gerechtfertigt hätte, so führte man dennoch durch Treffer von Silas Meschut und Matthes Schwabedissen mit 2:0.


Trotz des Anschlusstreffers kurz nach der Pause und der damit verbundenen viertelstündigen Druckphase der Gäste hat sich die Senner Elf niemals aus der Ruhe bringen lassen und zeichnete sich insbesondere durch gute Defensivarbeit aus. Die sich im weiteren Spielverlauf ergebenden Räume nutzte das Team vom Waldbad dann für effizienten Konterfußball aus, bei dem Simon Czernia noch drei Mal ins Schwarze treffen konnte.


„Das war so, wie ich mir das vorstelle“ freute sich Zanghi insbesondere über die Einstellung seiner Mannschaft und die Art, trotz der schwierigen Platzverhältnisse, das eigene Spiel aufzuziehen.